MEDIZINISCHER BEIRAT

fachliches know how aus erster hand

 

Ein ausgewähltes Gremium aus den für CCM relevanten Bereichen Neurochirurgie, Epilepsie, Forschung, Humangenetik und Neuropsychologie, das uns mit seinem Fachwissen und seiner speziellen Expertise unterstützt, ist von unschätzbarem Wert.

 

Wir freuen uns, dass sich neun hochspezialisierte Fachärzte bereit erklärt haben, Mitglied in unserem Medizinischen Beirat zu werden.

 

NEUROCHIRURGIE  |  Forschung

Prof. Dr. med. Philipp Dammann

1. Vorsitzender des Medizinischen Beirats

 

MEIN STATEMENT

Nur durch die gemeinsame Arbeit von Mediziner*innen und Patient*innen können wir insbesondere bei selteneren Erkrankungen durchgreifende Fortschritte in Diagnostik und Behandlung erreichen!

Dafür brauchen wir alle einen langen Atem. Aber je genauer wir hinschauen und Behandlungsergebnisse und natürliche Krankheitsverläufe vergleichen, desto sicherer und reflektierter können wir medizinische Entscheidungen treffen und die Lebensqualität von vielen Menschen verbessern. Ich bin immer wieder begeistert, welch starke Motivation und Schaffenskraft sich durch eine große gemeinsame Aufgabe ergeben kann.

 

Seit 2019 Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Universitätsklinik

in Essen, einer der größten Kliniken dieser Fachrichtung in Deutschland. Er leitet in Essen u.a. die größte

Sprechstunde für sporadische Kavernome und das erste B-Zentrum für Familiäre Kavernome in Deutschland und hat gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe viele wissenschaftliche Untersuchungen auf diesem Gebiet durchgeführt.

Universitätsklinikum Essen

Klinik für Neurochirurgie

Direktor:

Prof. Dr. med. Ulrich Sure

Leitender Oberarzt:

Prof. Dr. med. Philipp Dammann

Hufelandstraße 55

45147 Essen

tel: +49 201 723 1210

e-mail: [email protected]

web: neurochirurgie.uk-essen.de/


NEUROCHIRURGIE  |  FORSCHUNG

Prof. Dr. med. Ulrich Sure

2. Vorsitzender des Medizinischen Beirats

 

MEIN STATEMENT

Gefäßfehlbildungen des Gehirns und des Rückenmarks gehören in der Regel zu den (sehr) seltenen Erkrankungen. Ich besitze seit vielen Jahren sehr viele Erfahrung mit der Beratung betroffener Patienten sowie Behandlung dieser Erkrankungen und merke dabei immer wieder, dass Betroffene häufig nicht (ausreichend) über Ihre Erkrankung aufgeklärt sind. Das liegt sehr wahrscheinlich an der Seltenheit der Erkrankungen, die dazu führt, dass die die behandelnden lokalen/regionalen ärztlichen Kollegen häufig kein ausreichendes Wissen bzw. keine breite Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankungen haben. Daher sollten Betroffene aus meiner Sicht in spezialisierten Zentren behandelt werden, weil diese Zentren in der Regel (1) bereits erhebliche Erfahrung zu den Erkrankungen gesammelt haben und (2) durch die Behandlung weiterer Patienten noch mehr Erfahrung sammeln werden, die dann (3) wieder allen Betroffenen zugutekommen kann.

 

Seit 2008 Direktor der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Universitätsklinik in Essen, einer der größten Kliniken dieser Fachrichtung in Deutschland. Seit vielen Jahren beschäftigen seine Mitarbeiter und er selbst sich sowohl klinisch als auch von Seiten der Krankheitsentstehung mit den Gefäßfehlbildungen des Gehirns und des Rückenmarks. Hierzu gehören Kavernome, Aneurymsen, Arteriovenöse Malformationen (AVM) und Arteriovenöse Fisteln (AVF) der Gehirn- bzw. Rückenmarksgefäße. Die Klinik publiziert seit vielen Jahren regelmäßig zahlreiche hochrangige wissenschaftliche Arbeiten zu diesen Erkrankungen und ist an zahlreichen internationalen Studien zum Thema beteiligt.

Universitätsklinikum Essen

Klinik für Neurochirurgie

Direktor:

Prof. Dr. med. Ulrich Sure

Leitender Oberarzt:

Prof. Dr. med. Philipp Dammann

Hufelandstraße 55

45147 Essen

tel: +49 201 723 1210

e-mail: [email protected]

web: neurochirurgie.uk-essen.de/


NEUROCHIRURGIE  |  FORSCHUNG

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Marcos Tatagiba

 

MEIN STATEMENT

Zerebrale Kavernome zählen zu den seltenen und zugleich komplexen neurovaskulären Erkrankungen, die ein hohes Maß an Spezialisierung in Diagnostik und Therapie erfordern. Aus meiner Sicht ist die Behandlung in erfahrenen, spezialisierten Zentren essenziell, da hier interdisziplinäre Expertise, strukturierte Behandlungsprozesse und umfassende klinische Erfahrung gebündelt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, den Menschen in seiner individuellen Situation wahrzunehmen. Eine transparente und verständliche Aufklärung sowie eine partizipative Entscheidungsfindung stellen wesentliche Bestandteile einer verantwortungsvollen Patientenversorgung dar. Die operative Therapie ist mit einer besonderen Verantwortung verbunden. Neurochirurgische Eingriffe bei Kavernomen erfordern höchste Präzision, Erfahrung und einen konsequenten Anspruch an die Qualität und funktionellen Ergebnisse. Ziel muss es sein, für jede Patientin und jeden Patienten eine individuell angepasste, bestmögliche Therapie zu gewährleisten.

 

Seit 2003 Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Tübingen. Unter seiner Leitung hat sich die Klinik zu einem der führenden und international renommierten Standorte für Neurochirurgie in Europa entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung komplexer Hirntumore, Schädelbasistumore und in der mikrochirurgischen Versorgung anspruchsvoller tumoröser oder vaskulärer Läsionen in eloquenten Hirnregionen. Als Teil eines ZSE nimmt die Klinik eine zentrale Rolle in der Behandlung seltener neurovaskulärer Krankheitsbilder wie der Kavernomatose ein. Neben seiner umfangreichen operativen Erfahrung engagiert sich Prof. Dr. Dr. Tatagiba seit vielen Jahren intensiv in der klinischen und translationalen Forschung. Durch die enge Verzahnung von Forschung und klinischer Versorgung trägt sie maßgeblich zur Weiterentwicklung moderner Therapieansätze bei.

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Neurochirurgie

Ärztlicher Direktor:

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Marcos Tatagiba

Hoppe-Seyler-Straße 3

72076 Tübingen

tel: +49 7071 29-0

e-mail: [email protected]

web: www.neurochirurgie-tuebingen.de


HUMANGENETIK

Prof. Dr. med. Matthias Rath

 

MEIN STATEMENT

Auch wenn die meisten Kavernome sporadisch auftreten, muss besonders bei Patient*innen mit einer auffälligen Familiengeschichte oder multiplen Kavernomen an das Vorliegen einer erblichen CCM-Erkrankung gedacht werden. Für die Beratung der betroffenen Patient*innen und ihrer Angehörigen ist eine genetische Abklärung in diesen Fällen essentiell.

Neben der direkten klinischen Versorgung der CCM-Patient*innen kann besonders die Verbindung aus klinischer Forschung und kliniknaher Grundlagenforschung zu einem besseres Verständnis der CCM-Entstehung beitragen und helfen, neue therapeutischen Angriffspunkte zu identifizieren.

 

Seit Oktober 2022 ist Matthias Rath Professor für Humangenetik an der MSH Medical School Hamburg. Zuvor war er Oberarzt und Teamleiter der molekulargenetischen Diagnostik im Institut für Humangenetik der Universitätsmedizin Greifswald. Zusammen mit seinen Kolleg*innen war er in der Forschung die molekularen Grundlagen der CCM-Erkrankung und die Suche nach selten Strukturvarianten des Genoms bei Patient*innen mit einer familiären CCM-Erkrankung betreffend tätig. Er steht hier weiterhin in engem Kontakt.

MSH Medical School Hamburg

University of Applied Sciences and Medical University

Institute for Molecular Medicine

Prof. Dr. med. Matthias Rath

Professur für Humangenetik

Campus Schwerin

August-Bebel-Straße 11

19055 Schwerin

tel: +49 40 361 226 43661

e-mail: [email protected]

web: www.medicalschool-hamburg.de/ueber-uns/team/team-fakultaet-medizin/matthias-rath/


NEUROCHIRURGIE

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Spetzger

 

MEIN STATEMENT

Die Behandlungsstrategien bei Kavernomen im Gehirn sind heutzutage etabliert. Das Ziel bei der operativen Therapie ist eine navigationsgeführte, mikrochirurgische, komplette Resektion unter multimodalem, elektrophysiologischem, intraoperativen Monitoring.

 

Spinale Kavernome sind weitaus seltener als kraniale und die Lokalisation im Rückenmark erfordert eine minutiöse Planung sowie ein hochpräzises, operatives Management. Unter anderem kommt der Erhalt der Stabilität der Wirbelsäule eine entscheidende Bedeutung zu. Die Indikationsstellung für die Operation stellt eine besondere Herausforderung dar, da aufgrund der weltweit sehr geringen publizierten Fallzahlen, keine generellen Empfehlungen ausgesprochen werden können und die Einschätzung des Blutungsrisikos stets gegen das Operationsrisiko abzuwägen ist. Hieraus resultiert die individuelle Beratung und patientenspezifische Planung in jedem Einzelfall.

 

2002 Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Karlsruhe und seit 2003 Mitglied der Fakultät für Informatik und Robotik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler neurochirurgischer und medizinischer Fachgesellschaften. Bereits im Rahmen der Facharztausbildung beschäftigte er sich klinisch sowie wissenschaftlich intensiv mit vaskulären Malformationen, insbesondere Kavernome und Aneurysmen. Weitere wissenschaftliche Schwerpunkte sind kraniale und spinale Mikrochirurgie sowie Navigation und Robotik. Bereits 1995 publizierte er über die mikrochirurgischen Behandlungsstrategien bei Kavernomen des Rückenmarks und hat für diese seltene Erkrankung eine jahrelange Expertise erworben.

Städtisches Klinikum Karlsruhe

Neurochirurgische Klinik

Direktor:

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Spetzger

Moltkestraße 90

76133 Karlsruhe

tel: +49 721 974-3501

e-mail: [email protected]

web: www.klinikum-karlsruhe.de


EPILEPTOLOGIE

Dr. med. Carlos Quesada

 

MEIN STATEMENT

Seit Beginn meiner medizinischen Laufbahn beschäftige ich mich mit Epilepsien und der vielfältigen, unberechenbaren, aber faszinierenden Natur epileptischer Anfälle. Nach mehrjähriger Ausbildung auf diesem Gebiet an verschiedenen Universitätskliniken und in verschiedenen Ländern durfte ich ab 2018 ein neues Epilepsiezentrum an der Universitätsmedizin Essen aufbauen und seitdem leiten. Dies kann nur in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen wie der Radiologie, der Humangenetik, der Nuklearmedizin, der Physiotherapie und vor allem mit den Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie gelingen. Nur gemeinsam als Team können wir unseren Patientinnen und Patienten mit Epilepsie und ihren Angehörigen ein umfassendes Angebot machen, nicht nur für die bestmögliche Diagnostik und individuelle Therapie, sondern auch für Zuwendung und Zeit für alle psychosozialen Aspekte wie Familienplanung, Beruf, Führerschein im Zusammenhang mit Epilepsie. Da gerade bei den Kavernom-assoziierten Epilepsien eine epilepsiechirurgische (neurochirurgische) Behandlung mit einer hohen Chance auf vollständige Heilung verbunden ist, empfinde ich die Teamarbeit an der Universitätsmedizin als sehr spannend und erfüllend.

 

Studium der Humanmedizin und Ausbildung zum Facharzt für Neurologie in Sevilla, London und Bonn. 2005-2009 und 2011-2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Oberarzt an der Klinik für Epileptologie in Bonn. Seit 2018 an der Universitätsmedizin Essen als Gründer und Leiter des Epilepsiezentrums Essen. Meine besonderen klinischen und wissenschaftlichen Interessen sind die prächirurgische Epilepsiediagnostik und multimodale Bildgebung sowie immunvermittelte Epilepsien.

Universitätsklinikum Essen

Klinik für Neurologie

Oberarzt und Leiter des

Epilepsie-Zentrums Essen:

Dr. med. Carlos Quesada
Hufelandstraße 55
45147 Essen

e-mail: [email protected]

 

Epilepsie-Zentrum
tel: +49 201 723 6302

web: epilepsiezentrum.uk-essen.de


Forschung

Dr. Souvik Kar

 

MEIN STATEMENT

Derzeit gibt es keine medikamentöse Behandlung für CCMs, und eine chirurgische Resektion ist nicht immer möglich. Asymptomatische Patienten benötigen in der Regel keinen chirurgischen Eingriff, symptomatische Patienten weisen jedoch erhebliche neurologische Defizite auf, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Daher sind wirksame minimal-invasive Behandlungen von größter Bedeutung. Eine frühzeitige Prognose und Therapie sind die effektivsten Wege zur Heilung und Verringerung der Morbidität bei Patienten mit CCMs. Wir am INI Hannover führen neue Strategien zur Identifizierung und Charakterisierung nicht-kodierender RNAs als prognostische Biomarker durch, die zur Vorhersage des Auftretens einer neuen Läsion verwendet werden können und den Neurochirurgen bei einer besseren chirurgischen Entscheidung helfen. Außerdem wollen wir in Zusammenarbeit mit Forschern aus der ganzen Welt nicht-kodierende RNAs als Wirkstoffkandidaten für die Therapie und Behandlung von CCMs nutzen.

 

Seit 2015 Leiter des RNA-Forschungslabors am International Neuroscience Institute (INI) Hannover, einer der renommiertesten Privatkliniken für elektive Neurochirurgie in Deutschland. Forschungsarbeit mit Schwerpunkt auf die Identifizierung und Charakterisierung von nicht-kodierenden RNAs (ncRNAs) in der Pathogenese von CCMs-Erkrankungen. Leitung der Tumorbank (INI) mit der größten Sammlung von Gewebe- und Blutproben von CCM-Patienten (Identifizierung für CCM-Läsionen entscheidender RNAs). Zahlreichen wissenschaftliche Publikationen. Finanzierung einer neuen präklinischen Studie zu zerebrovaskulären Erkrankungen vom europäischen Netzwerk (Era-net-neuron 2022-BMBF).

International Neuroscience Institute

INI-Hannover GmbH

Neurochirurgie
Senior Scientist & Head Biobank

Dr. Souvik Kar

Rudolf-Pichlmayr-Str-4

30625 Hannover

tel: +49 511 27092714

e-mail: [email protected]

web: www.ini-hannover.de
web: www.researchgate.net/profile/Souvik-Kar


NEUROPSYCHOLOGIE

Dr. rer. medic. Lisa Maria Schock, Dipl.-Psych.

 

MEIN STATEMENT

Als Neuropsychologin sehe ich mich als Bindeglied zwischen medizinischer Diagnostik und dem täglichen Erleben der Patient:innen. Bei Menschen mit Kavernomen geht es nicht nur um die Läsion(en) im Gehirn, sondern um die konkreten Auswirkungen, die diese auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache oder emotionale Stabilität haben können. Durch eine strukturierte neuropsychologische Untersuchung kann ich kognitive Stärken und Schwächen genau erfassen, auch wenn sie nicht unbedingt durch bildgebende Verfahren sichtbar sind. Diese Erkenntnisse helfen, individuelle Strategien zu entwickeln – für den Alltag, die Arbeit oder die Entscheidungsfindung. Die Neuropsychologie macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: die Auswirkungen einer Erkrankung auf die Lebensqualität – und zeigt Wege, damit besser umzugehen.

 

 

Seit 2017 GNP zertifizierte klinische Neuropsychologin. Sie hat Erfahrungen in der neuropsychologischen Diagnostik neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen, in allen Phasen der neurologischen Rehabilitation sowie Geriatrie. Promoviert ist sie im Bereich der Neurowissenschaften. Seit 2023 ist sie Teil des Teams der Neurochirurgie der Uniklinik Essen und Teil der Arbeitsgruppe Kavernom. Sie forscht zu subjektiver und objektiver kognitiver Leistung und Lebensqualität bei Patienten mit kranialen Raumforderungen.

Universitätsklinikum Essen

Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Dr. rer. medic. Lisa Schock

Dipl.-Psych.

Klinische Neuropsychologin GNP

Leitung klinische Neuropsychologie

Hufelandstraße 55, 45147 Essen

tel: +49 201 723-84235

e-mail:

[email protected]

web: neurochirurgie.uk-essen.de


NEUROCHIRURGIE

Dr. med. Ioannis P. Petrakakis

 

MEIN STATEMENT

Zerebrale Kavernome (CCM) repräsentieren eine besondere Gruppe aller Gefäßerkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Der raumfordernde Effekt solcher Prozesse und deren Einblutung und die dadurch induzierte Beeinträchtigung der Nervenfunktion in ihrer Nähe diktiert in einigen Fällen die Notwendigkeit des chirurgischen Einsatzes. Die Mikrochirurgie stellt derzeit die einzige valide und effiziente Behandlungsoption dar, obschon die Forschung zur Erweiterung der therapeutischen Modalitäten (z.B. mikro-RNA gesteuerte Therapie) stets neue Erkenntnisse liefert. CCM, auch wenn tiefgelegen und in schwer zugänglichen und hocheloquenten, delikaten Hirnstrukturen lokalisiert (z.B. Hirnstamm), können heutzutage in Händen von Experten, erfolgreich und mit exzellenten Ergebnissen operiert werden.

In Anlehnung an diesen erkennbaren Fortschritten der Mikrochirurgie sollte es weiterhin an die Weiterentwicklung und Optimierung hochpräziser, sicherer und funktionserhaltender Eingriffe für die CCM-Behandlung von darauf spezialisierten Neurochirurgen gearbeitet werden. Darüber hinaus könnten CCM-Patienten durch interdisziplinäre Kooperation zwischen klinisch aktiven und in der Forschung tätigen Experten künftig profitieren.

 

Nach dem Studium der Humanmedizin und vielfachen akademischen Auslandsaufenthalten mit anschließender Famulatur in der neurochirurgischen Klinik der Ludwig-Maximilian Universität München (LMU-Klinikum, Großhadern) erfolgte die neurochirurgische Facharztausbildung in der Universitätsklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und in International Neuroscience Institute®-Hannover (INI®-Hannover). Seit Anbeginn seiner klinischen Tätigkeit standen die Themen der chirurgischen Behandlung von Gefäßerkrankungen im Gehirn/ Hirnstamm und Rückenmark (u.a. Kavernome im Zentralnervensystem) in Fokus zu nehmen, neben Chirurgie von Schädelbasistumoren und intrazerebralen tiefgelegenen bzw. Mittellinientumoren. 2018-2019 klinisch aktiver Fellow (Clinical Fellowship – advanced clinical training) am Far East Neurosurgical Institut (FENI) – Teishinkai Hospital Sapporo/ Hokkaido, mit dem Hauptarbeitsgebiet der Supermikrochirurgie bzw. vaskulären Neurochirurgie (Kavernome, komplexe Aneurysmen und operative Revaskularisation des Gehirns/ Bypass-Chirurgie) und der Schädelbasischirurgie. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland (2020) ist er weiter, sowohl klinisch/ operativ in der Behandlung zahlreicher Patienten mit zerebralen Kavernomen (CCM) direkt involviert als auch in der CCM-Forschung aktiv.

International Neuroscience Institute

INI-Hannover GmbH

Neurochirurgie

Dr. med. Ioannis P. Petrakakis

Facharzt für Neurochirurgie

Consultant Neurosurgeon

 

tel: +49-511-27092-878

e-mail: [email protected]

web: www.ini-hannover.de


NEURORADIOLOGIE

Hier wird bald ein Platz besetzt...